MEDGRAM Dry Herb Vaporizer Test & Bewertung
Der MEDGRAM Vaporizer überzeugt mit Keramik-Heizkammer, LCD-Display und stufenloser Temperatursteuerung von 93–220°C – ein kompakter Kräutervaporizer für rund 40€ mit starkem 1500 mAh Akku und blitzschneller 20-Sekunden-Aufheizzeit.
Einführung
Der MEDGRAM Dry Herb Vaporizer ist ein kompakter Kräutervaporizer, der sich mit einem Preis von rund 40€ als attraktiver Einstieg in die Welt des Vaporisierens positioniert. Mit einem LCD-Display, einer Keramik-Heizkammer und stufenloser Temperaturregelung von 93 bis 220°C bietet der MEDGRAM Features, die in dieser Preisklasse bemerkenswert sind. Besonders hervorzuheben ist der starke 1500 mAh Akku, der deutlich mehr Ausdauer verspricht als viele Konkurrenten im Budget-Segment.
Mit einer Aufheizzeit von nur rund 20 Sekunden ist der MEDGRAM schneller einsatzbereit als die meisten Vaporizer seiner Klasse. Das magnetische Slide-In-Mundstück sorgt für schnellen Zugang zur Kammer, während die USB-C-Ladung zeitgemäßen Komfort bietet. Die kompakten Abmessungen von 23 × 35 × 125 mm machen ihn zum idealen Begleiter für unterwegs.
Wir haben den MEDGRAM Vaporizer über mehrere Wochen im Alltag getestet und teilen hier unsere ausführlichen Erfahrungen – inklusive Vergleich mit dem XMAX V3 Pro und dem Yocan Vane.
settings Technische Daten
Design & Verarbeitung
Der MEDGRAM Vaporizer prasentiert sich mit einem schlanken, länglichen Design in den Massen 23 × 35 × 125 mm. Das Gehäuse wirkt für die Preisklasse von rund 40€ solide verarbeitet und liegt dank der schmalen Bauform gut in der Hand. Mit seiner kompakten Größe lässt er sich problemlos in der Hosentasche oder Jackentasche transportieren – ideal für den diskreten Einsatz unterwegs.
Das LCD-Display auf der Vorderseite zeigt die aktuelle Temperatur klar und deutlich an. Es ist zwar kein OLED wie bei teureren Geräten, erfüllt aber seinen Zweck zuverlässig. Das magnetische Slide-In-Mundstück ist ein durchdachtes Feature: Es lässt sich mit einer Handbewegung entfernen, gibt den Blick auf die Keramik-Kammer frei und sitzt dank der Magnethalterung sicher im Betrieb. Die blaue Farbvariante verleiht dem MEDGRAM ein modernes, ansprechendes Äußeres.
thumb_up Das hat uns überzeugt
- check_circle Starker 1500 mAh Akku – mehr Sessions als die Konkurrenz
- check_circle Nur ~20 Sekunden Aufheizzeit – blitzschnell einsatzbereit
- check_circle Stufenlose Temperatursteuerung (93–220°C)
- check_circle Keramik-Heizkammer für sauberen Geschmack
- check_circle Magnetisches Slide-In-Mundstück – praktisch und hygienisch
- check_circle Attraktiver Budget-Preis (~40€) mit USB-C
thumb_down Kleine Kritikpunkte
- cancel LCD statt OLED – weniger Kontrast und Ablesbarkeit
- cancel Nur bis 220°C – weniger Spielraum bei hohen Temperaturen
- cancel Konduktion nicht so geschmacksvoll wie Konvektion
- cancel Nur eine Farbvariante (Blue) verfügbar
Heizleistung & Geschmack
Der MEDGRAM arbeitet mit Konduktion über eine Keramik-Heizkammer – die Kräuter werden durch direkten Kontakt mit der heissen Keramikwand erhitzt. Die Keramik sorgt für einen vergleichsweise sauberen und neutralen Geschmack ohne metallische Beitöne. Was den MEDGRAM von vielen Konkurrenten abhebt, ist die Aufheizzeit von nur rund 20 Sekunden – damit ist er deutlich schneller bereit als beispielsweise der Yocan Vane mit 30 Sekunden.
Der Temperaturbereich von 93 bis 220°C lässt sich stufenlos einstellen. Bei niedrigen Temperaturen (ca. 160–180°C) erhält man milden, aromatischen Dampf mit vollem Terpenprofil – ideal für geschmacksorientierte Nutzer. Im mittleren Bereich (185–200°C) wird der Dampf dichter und die Wirkstofffreisetzung intensiver. Bei Maximaltemperatur (220°C) produziert der MEDGRAM dichte Dampfwolken mit starker Extraktion – allerdings endet der Bereich hier, während Geräte wie der XMAX V3 Pro noch höhere Temperaturen bieten.
Für die meisten Nutzer ist der Temperaturbereich bis 220°C völlig ausreichend. Erst bei sehr hohen Temperaturen fehlt dem MEDGRAM etwas Spielraum. Insgesamt liefert die Keramik-Kammer für den Preis eine überzeugende Dampfqualität, die besonders Einsteiger zufriedenstellen wird.
Akku & Sessions
Mit 1500 mAh bringt der MEDGRAM einen der stärksten Akkus in seiner Preisklasse mit. Im Test konnten wir durchschnittlich 6 bis 8 volle Sessions a 5 Minuten absolvieren, bevor der Akku leer war. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber dem Yocan Vane mit seinen 1100 mAh, der nur 4 bis 6 Sessions schafft. Für einen ganzen Tag unterwegs reicht der MEDGRAM-Akku in der Regel aus.
Die Ladung erfolgt zeitgemäß über USB-C. Die vollständige Aufladung dauert etwa 60 bis 90 Minuten. In Kombination mit der schnellen Aufheizzeit von nur 20 Sekunden ist der MEDGRAM ein Gerät, das im Alltag kaum Wartezeiten verursacht – weder beim Aufheizen noch beim Laden. Wer allerdings unbegrenzte Laufzeit benötigt, sollte den XMAX V3 Pro mit wechselbarer 18650-Batterie in Betracht ziehen.
Bedienung
Die Bedienung des MEDGRAM Vaporizers ist intuitiv und einsteigerfreundlich. Das LCD-Display zeigt die aktuelle Temperatur übersichtlich an, und die Temperatur lässt sich stufenlos zwischen 93 und 220°C einstellen. Die Bedientasten sind gut erreichbar und reagieren zuverlässig – die Navigation durch das Menü gelingt auch Erstnutzern ohne Handbuch.
Das magnetische Slide-In-Mundstück ist ein echtes Komfort-Feature: Mit einer einfachen Schiebebewegung lässt es sich entfernen, um die Keramik-Kammer zu befüllen oder zu reinigen. Im Betrieb hält der Magnet das Mundstück sicher an seinem Platz. Der schnelle Zugang zur Kammer macht den MEDGRAM besonders alltagstauglich – kein umständliches Schrauben oder Drehen wie bei manchen Konkurrenzgeräten.
Die Reinigung gestaltet sich unkompliziert: Nach jeder Session die Kammer mit dem mitgelieferten Reinigungswerkzeug ausbürsten, gelegentlich das Mundstück und die Kammer mit einem in Isopropanol getränkten Wattestäbchen gründlicher säubern. Die Keramik-Kammer lässt sich leicht reinigen und behält auch nach längerem Gebrauch ihre geschmacksneutralen Eigenschaften.
Für wen ist der MEDGRAM Vaporizer geeignet?
Einsteiger
Wer seinen ersten Kräutervaporizer sucht und ohne grosse Investition ausprobieren möchte, ob Vaporisieren das Richtige ist. Der günstige Preis von ~40€ und die einfache Bedienung machen den Einstieg leicht.
Vieldampfer
Der starke 1500 mAh Akku mit 6 bis 8 Sessions pro Ladung macht den MEDGRAM zur ersten Wahl für Nutzer, die mehr Ausdauer im Budget-Segment erwarten.
Preisbewusste
Wer einen zuverlässigen Kräutervaporizer mit LCD-Display, Keramik-Kammer und schneller Aufheizzeit für unter 50€ sucht. Der MEDGRAM bietet ein starkes Gesamtpaket für seinen Preis.
Im Vergleich
| Merkmal | MEDGRAM | XMAX V3 Pro | Yocan Vane |
|---|---|---|---|
| Preis | ~40€ | ~99€ | ~46€ |
| Heiztechnik | Konduktion (Keramik) | Hybrid-Konvektion | Konduktion (Keramik) |
| Kammer | Keramik | Keramik, 0,3g | Keramik, 0,25g |
| Temperaturbereich | 93–220°C | 100–220°C | 93–249°C |
| Display | LCD | OLED | OLED |
| Akku | 1500 mAh | Wechselbar (18650) | 1100 mAh |
| Aufheizzeit | ~20 Sek. | ~30 Sek. | ~30 Sek. |
| Bewertung | 8.0 / 10 | 8.7 / 10 | 7.5 / 10 |
Häufig gestellte Fragen
Wie schnell heizt der MEDGRAM Vaporizer auf?
Der MEDGRAM erreicht die eingestellte Zieltemperatur in nur rund 20 Sekunden. Das ist deutlich schneller als viele Konkurrenten in seiner Preisklasse. Sobald die Temperatur erreicht ist, zeigt das LCD-Display den aktuellen Wert an und du kannst sofort mit dem Dampfen beginnen.
Kann ich die Temperatur beim MEDGRAM stufenlos einstellen?
Ja, der MEDGRAM bietet eine stufenlose Temperatureinstellung von 93 bis 220°C. Du kannst die Temperatur gradgenau anpassen und so das optimale Dampferlebnis für deine Kräuter finden. Niedrige Temperaturen (160–180°C) liefern milden Geschmack, höhere Temperaturen (200–220°C) sorgen für dichtere Dampfwolken.
Wie lange hält der Akku des MEDGRAM?
Mit dem 1500 mAh Akku schafft der MEDGRAM im Durchschnitt 6 bis 8 volle Sessions a 5 Minuten pro Ladung. Die tatsächliche Anzahl hängt von der eingestellten Temperatur ab – bei niedrigeren Temperaturen hält der Akku länger. Die vollständige Aufladung über USB-C dauert ca. 60 bis 90 Minuten.
Wie funktioniert das magnetische Slide-In-Mundstück?
Das Mundstück des MEDGRAM wird durch einen Magneten gehalten und lässt sich einfach herausschieben. So erhältst du schnellen Zugang zur Keramik-Kammer zum Befüllen und Reinigen. Im Betrieb sitzt das Mundstück durch die Magnethalterung sicher und fest. Dieses System ist hygienischer und praktischer als Schraubverschlüsse.
Lohnt sich das Upgrade auf den XMAX V3 Pro?
Ja, wenn das Budget vorhanden ist, ist der XMAX V3 Pro ein lohnenswertes Upgrade. Die Hauptvorteile: Hybrid-Konvektion für deutlich besseren Geschmack, ein wechselbarer 18650-Akku für unbegrenzte Laufzeit unterwegs, ein OLED-Display und eine größere 0,3g Kammer. Für rund 99€ bekommt man ein spürbar besseres Vaporizer-Erlebnis. Der MEDGRAM ist aber für ~40€ das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Fazit: 8.0/10
Der MEDGRAM Vaporizer liefert ein beeindruckendes Gesamtpaket für seinen Preis: Keramik-Heizkammer, stufenlose Temperatursteuerung von 93 bis 220°C, LCD-Display, magnetisches Slide-In-Mundstück und einen starken 1500 mAh Akku – das alles für rund 40€. Die schnelle Aufheizzeit von nur 20 Sekunden und die lange Akkulaufzeit von 6 bis 8 Sessions machen ihn zum alltagstauglichsten Budget-Vaporizer im Test. Wer mehr Geschmack durch Konvektion und ein OLED-Display will, greift zum XMAX V3 Pro. Für einen breiteren Temperaturbereich ist der Yocan Vane eine Alternative. Als Einsteigergerät mit starkem Akku ist der MEDGRAM aber kaum zu schlagen.
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